Archiv nach Kategorie "Rezensionen"

Ostsee-Zeitung: „Unerhört, aufschlussreich, genial“

Veröffentlicht in Rezensionen mit Tags , , , , , , , , , , am 7. Juni 2009 von Hans Waal

Gerd Richards, Ostsee-Zeitung, 6. Juni 2009

Skurrile Satire über Besucher aus brauner Zeit

„Das unvermittelte Aufeinanderprallen deutscher Lebenswelten – Hitlerreich, DDR/Alt-BRD, wiedervereintes Deutschland – macht die unerhörte Provokation
des Textes aus …

Bei alledem meistert der Autor eine technisch höchst komplizierte Konstruktion mit drei Erzählfiguren, die das Geschehen spiegeln …

Sehr aufschlussreich insbesondere der Umgang der Medien mit dem Nazi-Thema …

Genial.“

Bluecher: „Schlagfertig, ernsthaft, neu“

Veröffentlicht in Rezensionen mit Tags , , , , , , , , , , , am 8. Februar 2009 von Hans Waal

… Hans Waal präsentiert Vergangenheitsbewältigung auf neue, ironische Art … Der Autor hat es geschafft, eine ernsthafte Angelegenheit schlagfertig in Szene zu setzen ohne dabei ins Lächerliche und Banale abzudriften. Allein schon durch die Handlung sind dem Leser einige Brüller sicher. „Die Nachhut“ ist eine Satire – nach allen Regeln der Kunst gestrickt – und ein Knaller: Vier Nazis, denen 60 Jahre Zeitgeschichte abgehen interpretieren die moderne Welt …

Die vollständige Rezension zu Hans Waal, Die Nachhut bei

bluecher.agunlimited.at

Volksfreund Trier: „Skurril, absurd, ironisch“

Veröffentlicht in Rezensionen mit Tags , , , , , , , am 4. Februar 2009 von Hans Waal

Trierischer Volksfreund, 3.2.2009

Wenn Nazis ein Kindermenü bestellen

Was passiert, wenn vier alte SS-Männer nach 60 Jahren im Untergrund auf das moderne Deutschland treffen? „

… eine absurde Reise durchs Deutschland des Jahres 2004 in dem ironischen Roman „Die Nachhut“, aus dem Hans Waal in der Universität Trier  las. Eine Reise voller skurriler Situationen. … Herrlich ironisch schildert der Roman auch die Missverständnisse und Gemeinsamkeiten zwischen beiden deutschen Diktaturen..

Wenn Nazis ein Kindermenu bestellen, Trier

Ganze Rezension zu Hans Waal, Die Nachhut Trierischen Volksfreund

Der Standard: „Bizarr, beißend, doch nie pietätlos“

Veröffentlicht in Rezensionen mit Tags , , , , , , , , am 1. Februar 2009 von Hans Waal

Gespenster aus dem Bunker: „Die Nachhut“
Hans Waal schickt in seiner Vergangenheits­bewältigungs-Satire SS-Greise zurück ans Tageslicht

Unsere Geschichte versteckt unzählige Leichen in ihrem Keller. Die sind dort meistens auch gut aufgehoben. Weil Verdrängen und Verstecken zum Motor unserer Gesellschaft gehört. Das Leben, es muss ja weitergehen. Schwamm drüber! Was aber, wenn die Leichen sich als noch einigermaßen lebendig erweisen und aus ihren Löchern hervorkriechen?

Der hauptberuflich für den Stern arbeitende Autor veröffentlicht unter dem Pseudonym Hans Waal mit Die Nachhut einen bizarren Debütroman zum Thema deutsche Geschichte und dem Umgang mit dieser. Und er wählt dafür das Mittel der Satire.

60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs kommt es nahe Berlin in der brandenburgischen Provinz in einer geheimen Bunkeranlage der NS-Nomenklatura zu einer Krise. Vier als junge Männer Ende 1944 dort hinuntergestiegene SS-Gespenster haben als letzte Überlebende eines Krieges, der für sie niemals aufhörte, weil vergessen wurde, sie darüber zu informieren, ein Problem. Der letzte noch funktionierende Dosenöffner bricht. Die 80-jährigen Greise wagen sich also an die Oberfläche, um sich nach Berlin in den Sitz der Reichsführung SS vorzukämpfen und neue Befehle zu empfangen. Und sie erleben dort oben, wie man sagen muss, ihre braunen Wunder.

Deutschland scheint sich noch immer im Kampf gegen den russischen Vormarsch zu befinden – ja teilweise schon besetzt zu sein. Die Menschen leben in großer Armut, worauf billige Selbstbaumöbel in den Häusern schließen lassen, in die sie vordringen und Geiseln nehmen. Glatzköpfige russische Horden in Springerstiefeln und Bomberjacken durchstreifen die Dörfer. Die Landstraßen scheinen schwer umkämpft zu sein.

Blutzoll mit Teddybär

Einer der SS-Leute namens Fritz führt darüber penibel Tagebuchchronik: „Rechts und links der Straße zeugen etliche Holzkreuze vom erbitterten Kampf um jeden Meter Heimat. Manche sind mit frischen Blumen, andere mit verwelkten Kränzen oder nassen Teddybären geschmückt. Oft hat man Namen und Daten ins Holz geschnitzt: Vor allem junge Männer leisten noch immer tapfer ihren Blutzoll, die meisten kaum 20 Jahre alt. Offenbar ist es üblich, nur die Vornamen der jungen Helden zu ehren, um ihre Familien vor Terror und Rache der Besatzer zu schützen.“

Als sich auch noch ein Fernsehteam und das BKA auf die Fersen der vier Nazis heften, weil sie zufällig auf einen Bus mit US-Austauschschülern geschossen haben, sie sich unvermittelt auf jämmer-lichen Neonazi-Veranstaltungen wiederfinden und ein Staatssekretär des Außenamtes ziemlich nervös wegen ihres Auftauchens wird, ist das Chaos perfekt.

Mit dem Mittel der Münchhausiade ist Hans Waal eine beißende, doch nie pietätlose Satire auf die deutsche Vergangenheitsbewältigung, auf Political Correctness und den alltäglichen Wahnsinn der Massenmedien gelungen. Die bewegt sich zwar oft sehr nahe an der Kolportage. Aber Hans Waal trägt sein Herz am rechten Fleck. Also links. (Christian Schachinger / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 6./7./8.12.2008)

Hans Waal „Die Nachhut“. € 20,50 / 332 Seiten. Plöttner Verlag, Leipzig, 2008.

nazis, neonazis, vergangenheitsbewältigung

Berliner Zeitung: „Absurd, böse, witzig und klug“

Veröffentlicht in Rezensionen mit Tags , , , , am 31. Januar 2009 von Hans Waal

Ausgeharrt im Bunker

Jens Blankennagel in der Berliner Zeitung über „Die Nachhut“, 21.07.2008

Kommen vier alte Nazis nach 40 Jahren aus dem Bunker – so könnte ein Witz beginnen. Die skurrile Idee kann aber auch einen Roman tragen. Das beweist Hans Waal in seinem Debüt „Die Nachhut“. Josef, Otto, Konrad und Fritz wurden blutjung zur SS eingezogen und halten seit April 1945 einen geheimen Bunker bei Wittstock warm. Als nach 60 Jahren ihr letzter Büchsenöffner abbricht, wagen sie den Ausstieg. Eher zufällig fallen Schüsse, ein Bus mit US-Schülern wird getroffen. Die Polizei fahndet nun mit einem Großaufgebot nach ihnen.

Geschickt wechseln die Perspektiven. Die SS-Männer treffen Neonazis und halten die wegen der kurzen Haare für Russen. Die Altnazis glauben, dass die Jugend noch immer für Hitler stirbt, weil überall Kreuze am Straßenrand an Tote erinnern. Dazu werden reale Fakten eingewoben. Etwa, dass Coca Cola ein beliebtes Getränk der Hitlerjugend war. Der Autor hat einen politischen Anspruch. Er fragt lieber, statt Antworten zu geben. Wer hat recht im Kampf gegen den Nazi-Ungeist? Die Verteufler, die Vertuscher, die Ignoranten? Absurd, böse, witzig und klug ist dieser Roman. Weder politisch korrekt noch belehrend, dafür moralisch ehrlich.

B.Z.: „Bitterböse, saukomisch“

Veröffentlicht in Rezensionen mit Tags , , , , , am 26. Januar 2009 von Hans Waal

„Hans Waal hat eine bitterböse, saukomische Satire auf alte und neue Gestrigkeiten geschrieben.“

Martina Kaden. B.Z. Berlin 25.1.2009

Neonazis, Nazis in Berlin

Radio Fritz, RBB: „Sehr, sehr lesenswert!“

Veröffentlicht in Rezensionen mit Tags , , , , , , am 23. November 2008 von Hans Waal

„Hans Waal ist eine scharfe Satire gelungen, wie sie geschichtsträchtiger und aktueller nicht sein könnte. Sehr sehr lesenwert!!“

ZUM NACHHÖREN: 25.06.2008 Fritz-Info Buch

Eulenspiegel: „Spöttisch, spannend, vergnüglich entlarvend.“

Veröffentlicht in Rezensionen mit Tags , , , , am 23. November 2008 von Hans Waal

Rezension in der „Bücher-Eule“ des Eulenspiegel vom 25.9.2008

von Matthias Biskupek

Von der Gefahr unbewältigter Vergangenheit, den endlich von mutigen Aktenlesern gebrandmarkten SS-Männern und dem erst jetzt entlarvten verordneten Antifaschismus wird überall geschrieben – ein Roman, der dies satirisch aufarbeitet, ist selten. Die Nachhut (Plöttner Verlag) lässt nach sechzig Jahren vier Bunker-SS-Männer ans demokratische Tageslicht kommen. Was unsere Medienöffentlichkeit daraus macht, davon singt Hans Waal ein spöttisch Lied. Der Autor, ein Mann vom echten Jahrgang 68, schreibt im normalen Leben bei einem großen deutschen Blatt – auf Seite 152 wird es sogar genannt – und kennt sich offensichtlich hervorragend damit aus, wie Kampagnen gesteuert, aufgeblasen und abgewürgt werden, wenn es der Staatsraison dient.
Drei Leute lässt Waal die spannende Geschichte aus dem Jahr 2004 erzählen, als mit großen Lichterkettenmeeren der „Aufstand der Anständigen“ stattfand. Da ist der einst blutjunge, jetzt hornalte SS-Mann, der fleißig Tagebuch führt. Da sind eine grüngute 68er Politikerin und ein heute blutjunger Kameraassistent, die beide einander erzählen, was sie auf der Jagd nach der Vergangenheit erleben. Von hohem Reiz ist die Sicht der alten Nazis auf alles, was sie an der neuen Oberfläche sehen: Die Holzkreuze an den Allebaumstraßen sind für sie der „Blutzoll“, den junge Menschen an das Besatzungsregime entrichten. Das Treiben an Tankstellen und in Supermärkten empfinden sie als höchst rasseunrein. Und wie soll man einem, der nie sein Schwulsein ausleben durfte, einen „Darkruhm“ erklären? Gelegentlich rutscht eine erst im Jahr 2004 „zeitnahe“ Sprache ins Durchhaltedeutsch der SS-Männer. Der unbedarfte Kamerajugendliche hingegen formuliert vergnüglich entlarvend: „Heilau Faschisten-Fasching!“ „Blutschande klingt schon irgendwie so … keine Ahnung, nicht ganz koscher jedenfalls“.
Was das Buch für heutige politische Bildner interessant machen dürfte, sind die gelegentlich journalistisch geführten Diskussionen der Beteiligten: Wie ein zum Ritual erstarrter „Kampf gegen Nazis“ in Dumpfheit mündet. Dumpfheit, die man allein dem „verordneten Antifaschismus“ der DDR zurechnet. Denn die gutmenschlichen Lichterkettenfreunde sind als flackernde, gleichgeschaltete Massen-Erscheinung nicht so weit weg von ihren Gegnern, den Fackelzugführern.

Oranienburger Generalanzeiger: „Überraschend, intelligent, großartig“

Veröffentlicht in Rezensionen mit Tags , , , am 24. September 2008 von Hans Waal

Schüsse auf der A24
„Nachhut“ von Hans Waal lässt vier alte SS-Männer aus einem Bunker bei Wittstock krabbeln

Was für eine Geschichte! Aus einem Bunker bei Wittstock krabbeln vier alte Nazis. Ihr letzter Büchsenöffner ist abgebrochen, und nach 60 Jahren ist jetzt Schluss mit Disziplin und Führerfolgsamkeit unter der Erde. Die vier machen sich auf den Weg in die Reichshauptstadt.
Von Claudia Seiring
Der ist alles andere als einfach, vor allem, nachdem sie vor lauter Aufregung versehentlich auf der A24 einen Reisebus mit amerikanischen Austauschschülern beschossen haben. Denn nun ist die Polizei hinter ihnen her, genauso wie ein Fernsehteam und jede Menge von den greisen SS-Männern begeisterte Neonazis.

Funktioniert eine solche Geschichte im Deutschland des Jahres 2008? Ja, und zwar prächtig – wenn man sich darauf einlässt. … Am überraschendsten ist vielleicht, wie einfach sich die verrückte Idee in die Wirklichkeit fügt.

„Erst als wir mit freiem Blick unter ihm standen, sahen wir das ganze Ungetüm: Eine stählerne Windmühle ohne Mahlwerk. So schnell, wie sich ihre Flügel drehen, hält sie einem sicher Tiefflieger vom Leib. Ein riesiger Propeller zur Luftabwehr – was für eine geniale Idee.“

Nicht nur die Windräder erklären sich den aus der Vergangenheit aufgetauchten Opas wie von selbst. Akribisch notiert Fritz in seinem Tagebuch, wie die ewig Gestrigen die Welt da draußen erkunden. Denn der alte Fritz ist fest davon überzeugt, dass seine Aufzeichnungen irgendwann von der geliebten Liesbeth (die er seit rund60Jahren nicht gesehen hat) gelesen werden. Denn, so Fritz: „Hoffnung ist am Ende auch nur eine Frage der Disziplin.“

Und so marschieren die Alten gen Berlin und finden allerorten Hinweise, die ihren kruden Glauben an den immerwährenden Kampf um den Endsieg zu bestätigen scheinen.

„Rechts und links der Straße zeugen etliche Holzkreuze vom erbitterten Kampf um jeden Meter Heimat. Manche sind mit frischen Blumen, andere mit verwelkten Kränzen oder nassen Teddybären geschmückt. Oft hat man Namen und Daten ins Holz geschnitzt: Vor allem junge Männer leisten immer noch tapfer ihren Blutzoll, die meisten kaum 20Jahre alt. Offenbar ist es üblich, nur die Vornamen der jungen Helden zu ehren, um ihre Familien vor Terror und Rache der Besatzer zu schützen.“

Fritzens Tagebuchaufzeichnungen nehmen den Leser mit in die Gedankenwelt der alten Männer.Waal trifft den richtigen Ton und die Sprache der Alten genau, wenn er Fritz berichten lässt.Doch die Erlebnisse der SS-Männer bilden nur einen der drei Erzählstränge von „Nachhut“. Der zweite beschreibt die Ereignisse mit den Augen von Evelyn Thorwart, die aus den Niederungen antifaschistischer Netzwerke in die SoRex beim Bundeskriminalamt berufen wurde und sich dort am Kampf gegen Neonazis abarbeitet. Die Schüsse auf den Bus rufen sie und ihre Kollegen auf den Plan – unter besonderem Erfolgsdruck, denn schließlich sind Amerikaner involviert. Evelyn, irgendwo in den Vierzigern, rasiert sich die Beine und vertritt in gewisser Weise die 68er-Generation. Durch Evelyn wird die Geschichte um den Blick auf die Hauptstadt erweitert, ihr sind wunderbar komische Erkenntnisse aus den Schaltzentren der Macht zu verdanken.

„Vor der Fahrstuhltür warteten schon die Männer aus der Lobby. Sie mussten die Treppen hinauf gerannt sein und sich gleichzeitig vermehrt haben. Das passierte ständig in Berlin, eine Art Zellteilung von Sicherheitsbeamten, Klone in hellgrauen Anzügen und mit gelben Krawatten.“

Und dann wäre da noch der junge Benjamin, der sich als Assistent eines privaten Fernsehteams auf die Spuren der SS-Opis setzt, obwohl er doch eigentlich viel lieber in einem angesagten Berliner Club auflegen würde. Er übernimmt die Rolle der Generation, die die Erschütterung der 68er über das Erstarken der Rechten mit einem Schulterzucken abtut und unter dem Begriff Vergangenheitsbewältigung lieber verstehen würde, den Kater der vergangenen Nacht loszuwerden. Neonazis sieht Benjamin deshalb vor allem unter ästhetischen Gesichtspunkten.

„Nie wieder würde so etwas Mode oder gar Mainstream werden. Dafür waren allein ihre Outfits zu blöd, ihre Mädchen zu hässlich und ihre Musik zu scheiße.

“Die drei – Fritz, Evelyn und Benjamin – stehen exemplarisch für ihre jeweilige Generation, und wenn man nicht so geschickt wäre, wie Autor Waal, dann hätte „Nachhut“ auch ein ganz schlimmer Zeigefinger-Roman werden können. Das Gegenteil ist der Fall. …

„Nachhut“ ist ein intelligentes Buch, es macht Spaß und ist dabei nie oberflächlich. Das Lachen bleibt einem zwar nicht im Halse stecken – aber man wird beim Lesen auch nicht aus der Verantwortung entlassen. Der Verantwortung sich zu fragen: „Na, habe ich diese Plattitüde nicht kürzlich selber verwendet? Diesen dämlichen Gedanken nicht auch gedacht?“ Sehr lesenswert. Eine großartige Geschichte!

L-IZ.de: „Hintersinnig, dicht, menschlich“

Veröffentlicht in Rezensionen mit Tags , , am 19. August 2008 von Hans Waal

Von Gespenstern, Bunkern und klaren Überzeugungen: Hans Waals skurrile „Nachhut“

von Ralf Julke 19.07.2008

… Das würde im Computer anderer Autoren einen Thriller mit viel Lametta, Bernstein und dämlicher Marschmusik ergeben. … In den verschiedenen Pespektiven der Erzähler und Briefeschreiber wird sichtbar, wie verkrampft der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte ist. Sind das nun „Gespenster der Vergangenheit“, die da aus dem Bunker gekrochen kommen oder doch eher in der Zeit Gestrandete, die 60 Jahre ihres Lebens verplempert haben für – nichts? … Doch gerade die drei Hauptprotagonisten des Buches machen deutlich: Es gibt da eine ganze Menge mehr zwischen Mummenschanz und Verteufelung.… Es geht um Verführbarkeit und die Frage: Wer bestimt eigentlich Welt-Bilder? Und es geht um die schlichte Frage nach Menschlichkeit. Auch dann, wenn die Ereignisse nur noch Rätsel aufgeben. Eine Geschichte eigentlich, die Leuten gefallen sollte, die mit einfachen Lösungen und klaren Verheißungen garantiert nicht zufrieden sind.

Ganze Rezension auf www.l-iz.de